4 PluriMobil: Ideen und Materialien

Stufe
1. Zyklus 2. Zyklus 3. Zyklus
1 (KG) 2 (KG) 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Sprache(n) Alle Zielsprachen
Autorin Mirjam Egli Cuenat

Sind Sie daran, ein Austausch- oder Mobilitätsprojekt vorzubereiten und auf der Suche nach Ideen und sofort einsetzbaren Materialien?

Sprachliche und interkulturelle Lernprozesse begleiten

Die Materialien von PluriMobil helfen, Lernprozesse im Rahmen von Austauschprojekten, Sprachaufenthalten oder virtuellen Begegnungen vorzubereiten, zu begleiten und nachzubereiten. Sie regen dazu an, sich Ziele für das sprachliche Lernen zu setzen, Kommunikations- und Lernstrategien bewusst zu nutzen, Fremdes und Gleiches wahrzunehmen, eigene Wertvorstellungen in Frage zu stellen und über Lernerfahrungen nachzudenken.

PluriMobil-Lernszenarien: Aktivitäten vorher, während und nachher

PluriMobil schlägt Lernszenarien für die Begleitung von Austausch- und Mobilitätsprojekten vor: einerseits für Schülerinnen und Schüler (Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II) und andererseits für angehende Lehrpersonen. Der Szenarioansatz (vorher – währenddessen – nachher) ist besonders geeignet, um in Austauschprojekten die Zusammenarbeit zwischen entsendender und empfangender Institution zu planen und zu strukturieren.

PhaseAktivität
Vor dem AustauschMit Hilfe des Sprachenportfolios schätzen die Lernenden ihre sprachlichen, interkulturellen und lernstrategischen Fertigkeiten im Hinblick auf die Mobilität ein und setzen sich Ziele: «Was kann ich schon? Was möchte ich lernen? Was könnte mir im Austausch dabei helfen?»

Zurückschauen und sich schliesslich in die Mobilitätssituation hineinversetzen: «Eine interkulturelle Begegnung, die mich geprägt hat. Was erwartet mich in der Mobilität?»
Während des AustauschsSprachlerntagebuch: «Ich notiere meine Fortschritte.»

Beschreibung und Reflexion interkultureller Erfahrung zu unterschiedlichen Themen, je nach Schulstufe: «Was ist ähnlich? Was ist anders? Was erstaunt, ärgert, inspiriert mich?»
Nach dem AustauschPräsentation des Portfolios mit kritischem Rückblick: «Was habe ich gelernt, erfahren, erlebt? Was hat sich für mich verändert?»
Nur für angehende LehrpersonenErarbeitung eines Miniszenarios durch die angehende Lehrperson für die künftigen Lernenden der Zielstufe: „Wie kann ich mit den PluriMobil-Materialien, die ich in meinem eigenen Sprachaufenthalt selbst angewendet habe, die Mobilitäts- und Austauschprojekte meiner künftigen Schülerinnen und Schüler begleiten?“

PluriMobil-Materialien: zugänglich, flexibel und kombinierbar

Ausgerichtet auf diese Szenarien stehen für jede Schulstufe Lektionspläne (auf Französisch und Englisch erhältlich) zur Verfügung mit konkreten Vorschlägen für Begleitaktivitäten. Die Materialien stützen sich auf pädagogische Instrumente des Europarates. Die Aktivitäten sind flexibel und selektiv planbar, je nach Bedarf und je nach der zur Verfügung stehenden Zeit.

Die Grundidee wird in einem Kurzhandbuch (guide démarrage rapide/quick start guide) erläutert; wer mehr erfahren möchte, liest das manuel/handbook.

Die Materialien sind gut kombinierbar mit weiteren Unterrichtsideen, wie z.B. movetia.ch.

Pädagogischer Doppeldecker

Sämtliche Materialien von PluriMobil sind gemäss dem Prinzip des «pädagogischen Doppeldeckers» sowohl für angehende Lehrpersonen als auch für Schülerinnen und Schüler gleich aufgebaut, wenn auch stufengerecht gestaltet. Ein Grundanliegen von PluriMobil ist es, angehenden Lehrpersonen zu ermöglichen, Lernprozesse in Austauschprojekten bewusst zu erleben und diese Erfahrung auf die Unterstützung ihrer zukünftigen Lernenden zu übertragen.

PluriMobil wurde 2010–2015 in einer internationalen Zusammenarbeit unter der Federführung der pädagogischen Hochschule St. Gallen (Institut Fachdidaktik Sprachen) im Auftrag des Europäischen Fremdsprachenzentrums des Europarates in Graz (EFSZ, ECML/CELV) entwickelt und erprobt.

Die bibliographischen Angaben finden Sie im Dokument «Was sagt die Forschung dazu».

Downloads zum Beispiel

PluriMobil – Ideen und Materialien für die Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung von Austausch- und Mobilitätsprojekten (pdf)
Was sagt die Forschung dazu (pdf)

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 08.05.2018

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